AUGENSTRICKE


Ich blicke hinaus, auf die Welt,

Seh‘ sie an mir vorüberziehen,

Nichts gibt es, was mich noch hält,

Es verlangt mich fort zu fliehen.

Mit gefrorenen, sarg’nen Augen,

Deren Blick mit Leere schweift,

Brennen Hoffnungen und Glauben,

Während der Stricke mit mir keift.

Drum gewähre ich seinem Rufe,

Erklimm‘ die letzte stuhl’ne Stufe,

Geb‘ meinen Kopf in seine Arme,

Dass sich die Welt meiner erbarme.

Ich stoß‘ mich ab und hänge starr,

Als wär ‘s bekannt und ganz vertraut,

Es zieht vorüber, was bisher geschah,

Sodass die Erde just viel schöner schaut.

Reihe: Pantheron

Kategorien:Allgemein, Gedicht, Pantheron

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