ST ANAGRAM


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Peitschend-kalt zieht der Winde,

Durch die Luft, die duftverzückt

Von Nadelholz und süßer Sünde,

Und jeder Bande, die überbrückt.

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Ach, je frostiger das jähe Toben,

Desto wärmer lodert das Gemüt,

Im Einklang zu zweien erhoben,

Des langen Haderns allzu müd‘.

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So einfach lässt es sich spinnen,

Dass sich nicht mal Zweifel rührt,

In der Wonne, die sich da gebiert.

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Der Zauber fließt nur im Verrinnen,

Auch wenn, all das so oft gespürt,

Letzthin wieder Zerstarren regiert.

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Kategorien:Allgemein, Gedicht

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