LAUF


Ich lauf‘ die selbe Straße lang,

Wie schon seit vielen Zeiten,

Viele Wege bin ich gegang’n,

Tanzte im Glanze vieler Weiten.

Vieler Monde, vieler Sonnen,

Wesen lernte ich da fürderhin,

Sie gingen, wie sie gekommen,

Stets, so machte es auch Sinn.

Doch auf diesem selben Wege,

Wo wieder ein Zweifel blickt,

Schimmert hinter dem Gerede,

Das eher ich umher gerückt.

War ’s das wert, flüstert es jäh,

Welche Antwort gibt ’s darauf?

Und so, wie ich zurücke späh‘,

Schreit‘ ich fort, im jähen Lauf.

Kategorien:Allgemein, Gedicht, Pantheron

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