M U R R – M A


­

Wie schauen doch die Kindertage,

Aus prallen Zeiten süß hervor,

Dass ich just zu träumen wage,

Dem ich einst ein rasches Ende schwor,

­­

Nahezu heilig und ungetüncht vollkommen,

Schaut allzu klar, was schon lange her,

Und womit ich einst so sehr geronnen,

Füllt nun das Herz mit Sehnsucht schwer,

­­

Eine klitzekleine Stunde wünsch‘ ich mir,

Die ebenso unbefangen das Haupt berührt,

Jedoch staubt nur farbig auf Glanzpapier,

Was nie so war und anjetzt regiert

­

( Gedichtzyklus – Pantheron )

( Murr-ma )

­­

Kategorien:Allgemein, Gedicht

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: